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Das Hirschberger Tal am Fuße des Riesengebirges - in der Mitte des 19. Jahrhunderts als das „Schlesische Elysium“ bezeichnet - ist reich an sehenswerten Bau- und Gartenkunstdenkmälern. Der preußische Hof und weitere Mitglieder des europäischen Hochadels begannen im frühen 19. Jahrhundert, das Tal als Sommerfrische zu entdecken. Es entstanden prächtig ausgestattete, kleine Residenzen, die unter dem Einfluss und der Leitung der besten preußischen Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler konzipiert und gebaut wurden.
Die große Anzahl an Schlössern, Burgen und Parkanlagen sowie das angrenzende Riesengebirge stellen bis heute eine Kulturlandschaft von europäischen Rang dar. Mit dem Zweiten Weltkrieg ging die touristische Blütezeit des Hirschberger Tales zu Ende. Die Schloss- und Parkanlagen wurden nicht mehr ihrer Bedeutung entsprechend genutzt, viele sind zu völligen Ruinen heruntergekommen. Erst seit der politischen Wende in Mittel- und Osteuropa rückte ihr kultureller Wert wieder in den Mittelpunkt. Seitdem bemühen sich Kulturliebhaber um den Erhalt und Wiederaufbau der einmaligen Gebäude und Anlagen. Während der Reise besuchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählte Schlösser und sprechen mit den Besitzern über die verschiedenen Nutzungskonzepte und Möglichkeiten.
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