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Mögliche Veranstaltungsthemen:
Rechte Jugendkultur – Rechte Symbolik, Codes, Musik und Rhetorik Workshopdauer: drei bis sechs Stunden, für alle Schultypen geeignet
Der Workshop soll Jugendlichen einen umfassenden Überblick über rechte Jugendkultur und ihre unter- schiedlichen Ausprägungen geben. Darüber hinaus soll er ihnen die Fähigkeit verleihen, rechte Anwerbe- strategien zu durchschauen und sich kritisch mit den Inhalten auseinanderzusetzen, die sich hinter den Symbolen verstecken. Auf diese Weise wird couragiertes Handeln gegen Rassismus und Fremdenfeindlich- keit gefördert sowie das demokratische Bewusstsein der Schüler gestärkt.
Aussteiger aus der rechten Szene berichten Workshopdauer: zwei bis drei Stunden, für Förder-, Berufs-, Ober-, und Realschulen
In Kooperation mit EXIT Deutschland bieten wir Gespräche mit Aussteigern aus der rechten Szene an. Menschen, die in rechtsextremen Organisationen in Leitungspositionen aktiv waren und dieser Szene den Rücken gekehrt haben, berichten über ihre Erfahrungen und geben Auskunft über Anwerbestrategien, Strukturen und verdeckte Codes der Rechtsextremen. Dieses Workshopangebot richtet sich vor allem an Förder-, Berufs-, Ober- sowie an Realschulen und ist dem Leistungsniveau dieser Schüler angepasst
„Das wird man wohl noch sagen dürfen…“ – Rechte Parolen und wie man ihnen begegnet Kommunikationsworkshop, Dauer: drei bis vier Stunden, für alle Schultypen geeignet
Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und übersteigertes Nationalbewusstsein finden sich nicht nur in einschlägigen rechtsextremen Kreisen. Sie finden in verdeckter oder offener Form auch Eingang in den Alltag vieler Jugendlicher. Als Einstieg dienen häufig unverdächtige Themen wie Arbeitslosigkeit oder der Nahostkonflikt. Wie begegnen wir solchen Positionen? Im Kommunikationstraining zur Erwiderung rechter Parolen lernen Jugendliche, in der Auseinandersetzung mit rechtem Gedankengut nicht zu verstummen. Erfolgreiches Argumentieren, schlagfertige und überzeugende Gegenargumente sind die Basis dafür. Der Workshop deckt Strategien der Rechten auf und vermittelt geeignete Gegenmaßnahmen.
Jugend und Demokratie Workshopdauer: drei bis sechs Stunden, für Jahrgangsstufen 9-13 (+Berufsschule)
Partizipation an demokratischen Prozessen ist nicht angeboren, bestimmte Kernkompetenzen müssen regelrecht erlernt werden. Dies gilt insbesondere für Jugendliche, befinden sie sich doch erst am Anfang ihrer Entwicklung zum aufgeklärten Staatsbürger. Das Erlernen dieser Kompetenzen kann auf verschiedenen Wegen geschehen, es kann im eigenen Stadtteil ansetzen, in der Bildungspolitik oder bei globalen Fragen wie dem Klimaschutz. Wichtig ist, dass sich Angebote der politischen Bildung stets am Lebensumfeld und am Erfahrungshorizont der Jugendlichen orientieren. Dieser Workshop vermittelt Schülerinnen und Schülern, welche vielfältigen Möglichkeiten ihnen offenstehen, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten sowie ihre eigene Interessen zu definieren und zu verfolgen.
Antisemitismus heute Workshop, Dauer drei bis sechs Stunden, für alle Schultypen geeignet
Antisemitische Positionen finden sich nicht nur in der rechten Szene, sie sind in abgeschwächter Form Teil des Alltags. Häufig sind Positionen und Ansichten nicht auf dem ersten Blick als antisemitisch erkennbar, selbst die Urheber definieren sich nicht als Antisemiten. Und doch werden, vor allem im Zusammenhang mit Themen wie dem Nahost-Konflikt, erstaunlich oft antijüdische Stereotype vertreten. Gerade Jugendlichen fällt es oft schwer, solche Stereotype zu erkennen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. In dem Workshop werden Schüler mit typischen antijüdischen Klischees vertraut gemacht und lernen, diese im Alltag zu erkennen. Um sich ein umfassendes und aktuelles Bild vom modernen Judentum aneignen zu können, werden die Schüler zudem mit dem Leben und der Kultur von heute in Deutschland lebenden Juden vertraut gemacht. Das Projekt eignet sich für alle Schulformen, die didaktische Umsetzung wird von den Referenten je nach Leistungsniveau der Klasse angepasst.
Ausgegrenzt und abgestempelt – Vorurteile im Schulalltag Workshopdauer: drei bis sechs Stunden, für Förder-, Berufs-, Ober- und Realschulen
Es gibt sie in jeder Klasse: die Ausgegrenzten und Gehänselten. Sie kommen aus anderen Kulturen, tragen nicht die angesagten Markenschuhe oder sind einfach nicht so kommunikativ wie andere Schüler. Als Strafe werden sie von den übrigen Schülern gemieden, gehänselt oder erfahren Gewalt. Was im Schulalltag im Kleinen geschieht, vollzieht sich in der Gesellschaft im Großen. Im Workshop „Ausgegrenzt und Abgestempelt“ werden gängige Vorurteile unter die Lupe genommen und hinterfragt. Die Schüler sollen lernen, sich kritisch mit Vorurteilen auseinanderzusetzen, Ausgrenzung im Alltag zu erkennen und Vielfalt als Bereicherung zu verstehen. So sollen Vorurteile abgebaut und couragiertes Handeln gefördert werden. Der Workshop richtet sich in erster Linie an Förder-, Berufs-, Ober-, und Realschulen und ist dem Leistungsniveau dieser Schüler angepasst.
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